St.Martin Kindergartenlieder

Laterne, Laterne,

Sonne – Mond und Sterne,

brenne auf,

 mein Licht brenn auf,

mein Licht brenn auf,

aber nur,

meine liebe Laterne nicht!

Kindergartenlied

Ich hab eine feine Laterne,

die leuchtet so hell in die Nacht.

Am Himmel alle Sterne

sind auch schon aufgewacht.

*

Laternenlicht, verlösch noch nicht

Laternchen, leuchte hell!

*

Ich trug meine feine Laterne

ganz ruhig vor mir her;

ich hab sie ja so gerne,

sie wird mir nicht zu schwer.

*

Laternenlicht verlösch noch nicht,

Laternchen leuchte hell!

Kindergartenlied

Durch die Straßen auf und nieder,

leuchten Laternen wieder.

Rote, gelbe grüne, blaue,

lieber Martin komm und schaue.

*

Wie die Blumen in dem Garten

blühn Laternen aller Arten.

Rote, gelbe, grüne, blaue,

lieber Martin komm und schaue.

*

Und wir gehen lange Strecken,

mit Laternen an den Stecken.

Rote,gelbe, grüne, blaue,

lieber Martin komm und schaue.

Kindergartenlied

Advertisements
Veröffentlicht unter St. Martin - 11.11 | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

Winter

.

Winter
Hurra, hurra, es hat geschneit!
Die Kinder lachen – welche Freud!
Schneemann bauen, das ist schön,
Schlittenfahren können wir geh’n,
Skifahren ist eine Freud,
Schneeballschlacht mit anderen Leut’.
Jetzt geht sie los die weiße Zeit,
und alle sitzen am Ofen zur Abendszeit.

.

(Markus Häring)

Veröffentlicht unter Winter | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

Der November

Der November

Im allgemeinen schätzen die Menschen diesen Monat nicht. „ Ach“, meinen sie“ immer Regen, Wind und Sturm.“ Aber so schlimm ist es auch wieder nicht. Wer sich einmal die Mühe nimmt, an einem schönen Novembertag – und das gibt es auch – durch den Wald zu streifen, wird sich selbst dann an der Natur erfreuen können.

Natürlich hat der Wald mit seinen Laubbäumen sein buntes, farbenfrohes Herbstkleid weitgehend verloren. Die letzten dürren Blätter warten auf den nächsten Windstoss; um sich dann ganz langsam vom Zweig zu lösen, an dem sie lange Monate eine wichtige Aufgabe zu erfüllen hatten.

Auf tiefer Bahn schickt jetzt die Sonne ihre Strahlen zwischen den Stämmen, weit in den Wald hinein. Nun hatten sie Raum. Auf dem Boden liegt all das Laub. Es raschelt ordentlich, wenn man darüber wandert.

Die Natur rüstet sich auf die kalte Jahreszeit auf den Winter. Die letzten Stare, die sich aus irgendwelchen Gründen verspätet haben, ziehen über die Bäume südwärts. Das Eichhörnchen sammelt noch einmal fleißig Vorräte. Es versteckt sie wahllos in Baumlöchern, Vogelnester und Wurzelhöhlen.

Es ist nämlich kein Winterschläfer, wie man oft vermutet. Nur an ganz stürmischern Regen- oder Schneetagen bleibt es im Nest.

Sonst aber muss es immer wieder seinen Hunger stillen, indem es an jeden Stellen nach Futter sucht, wo es Vorräte verstecken würde. So findet es immer wieder einen schönen Teil, der von ihm vergrabenen Vorräte. Trockenes Gras, das noch umher liegt, wird im Maul zum Nest getragen. Mit dem wird es an den ungemütlichen Tagen seinen Nesteingang verstopfen, dass ja nicht viel Kälte eindringen kann.

verfasser unbekannt

Veröffentlicht unter Gedanken - Poesie, Winter | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

Der November

November
Solchen Monat Muß Man Loben:
Keiner Kann Wie Dieser Toben,
Keiner so Verdrießlich Sein
Und so Ihne Sonnenschein!
*
Keiner Im Wolken-Maulen,
Keiner so Mir Sturmwind Graulen!
Und Wie Naß er Alles Macht!
Ja, es ist’ne Wahre Pracht.
*
Seht Das Schöne Schlackenwetter!
Und Die Armen Welken Blätter,
Sie Tanzen in Dem Wind
Und so Ganz Verloren Sind!
*
Wie der Sturm Sie Jagt Und zwirbelt
Und Sie durcheinanderwirbelt
Und Sie Hetzt Ohn’Unterlaß:
Ja, Das ist Novemberspaß!
*
Und Die Scheiben, Wie Sie Rinnen!
Und Die Wolken, Wie Sie spinnen
Ihren Feuchten Himmelstau
Für Ewig, Trüb Und Grau!
*
Auf Dem Dach Die Regentropfen:
Wie Sie Pochen, Wie Sie Klopfen!
Schimmernd Hängt ist Ein Jedem Zweig,
Einer Dicken Träne Gleich.
*
O, Wie ist der Mann Zu Loben,
der Solch Unvernünftiges Toben
Schon Im Voraus Hütte bedacht
Und Die Häuser Hohl Gemacht;
So Daß Wir Im Trocknen hausen
Und Mit Stillvergnügtem Grausen
Und in Wohlgeborgner Ruh‘
Solchem Greuel Schauen Zu.
Heinrich Seidel
Veröffentlicht unter Gedanken - Poesie, Winter | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

Wünsche allen einen tollen Halloween Abend

Veröffentlicht unter Halloween | Kommentar hinterlassen

Friedhofsgedanken

Wie viele Menschen liegen hier,

die ich so gut gekannt.

Sie wohnen jetzt, so denke ich

in einem anderen Land.

Dort gibt es keinen Schmerz und kein Pein.

Der Körper ist vergangen.

Der Schuld war, daß der Tod so früh

an ihnen hat gehangen.

Umringt von kleinen Engelein,

die ihnen Lieder singen.

Des öfteren zur Erde fliegen,

und denen Botschaft bringen,

von ihren Lieben, die dort leben

und nun ruhig warten.

Sie dann empfangen liebevoll

in einem Friedensgarten.

verfasser unbekannt

Veröffentlicht unter Allerheiligen | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

Der Herbst des Lebens

Der Herbst des Lebens…Herr,

immer wieder fallen Blätter zur Erde.

Das Laub wird wieder Staub,

von dem es genommen ist.

Eine Zeitlang prangte es am Baum,

 saftig und grün und breitete sich aus,

um Sonnenlicht zu trinken

 und es dem Baume, seinem Holz

 und seinen Früchten,

zuzuführen.

Nun hat es seine Arbeit getan,

seine Bestimmung vollendet,

und nun mischt es sich mit der Erde,

und weiß nicht, was du Neues

daraus schaffen willst.

Nicht anders geht es mir wie jedem

meiner Mitmenschen.

Alles Leben eilt seinem Ende zu.

Ich durfte eine schöne Weile am

Menschheits- Baum grünen.

Ich durfte im Licht der Sonne

von Herzen fröhlich sein.

Ich durfte mein Stück Arbeit

tun am gemeinsamen Werk.

Aber allmählich löst sich das Band,

das mit meinen Mitmenschen verbindet,

und eines Tages sinke ich zur Erde,

zu warten, was deine Hand mir geben will.

Herr, lehre mich,

daß mir ein Ende bestimmt ist,

daß mein Leben ein Ziel hat-

und ich es verlassen muß,

wenn du ruft, dir zu folgen.

Doch ich brauche mich nicht zu fürchten,

denn ich weiß, daß du,

mein Erlöser lebst!

verfasser unbekannt

Veröffentlicht unter Allerheiligen | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Allerheiligen

Menschen kommen, Menschen gehen,

so dreht sich des Lebens Reigen.

Wenn wir vor einem Grabe stehen,

wollen wir nur damit zeigen, daß

der, der unser Liebstes war

und jetzt in tiefer Eede ruht,

in unserem Herzen noch sehr nah

Ein NAME,  gemeißelt in Stein,

ein kurzes Gebet, ein kleiner Hügel,

als letztes Zeichen, daß man gelebt!

verfasser unbekannt

Veröffentlicht unter Allerheiligen | Verschlagwortet mit | Kommentar hinterlassen

Allerheiligen

Einmal heisst es Abschied nehmen.

Einmal ist es aus und Schluss.

Einer gibt dann seinem Leben, einen Tritt noch mit dem Fuss, doch ein anderer bei Entschweben, schenkt ihm zärtlich einen Kuss.

Diesen anderen will ich gleichen, ohne Hass und Überdruss, noch im letzten Lebenszeichen, wenn ich einmal gehen muss.

Die ewige Heimat

Der Hass rast durch die aufgeschreckte Zeit.

 Im Kampf gemessen wird das Menschentum.

Es bringt in manche Herzen großes Leid,

 kraftlos und müde wollen die Hände ruhn.

Doch sind wir alle noch in Treue tief vereint, wenn wir auch hart durch Grenzen sind getrennt.

Die gleiche Sonne auf uns nieder scheint, der gleiche Schmerz oft in der Seele brennt.

Wir sehnen uns nach Liebe, Heimat, Frieden.

Gott hat uns all dies in das Herz gegeben, ist hier Erden nur begrenzt beschieden.

Bei Gott wirst du die ewige Heimat nur erleben.

Verfasser unbekannt

Veröffentlicht unter Allerheiligen | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

Allerheiligen

Wer in und für die Liebe hat gelebt,

auch im sterben dahin strebt,

den letzten Hauch an seine Lieben

noch zu verschwenden…

Er wird eine letzte Botschaft

auf dem Weg zur Ewigkeit

zurück noch senden.

Wer in und für die Liebe hat gelebt

hat sie auch im Tode nicht abgegeben,

sie begleitet die Verbliebenen und

Nachkommen noch für deren

ganzes Leben.

Wer in und für die Liebe hat gelebt,

hat seine Spuren dagelassen

hier auf Erden,

Welche NIEMALS

mit seinem Leib

begraben werden.

Verfasser unbekannt

Veröffentlicht unter Allerheiligen | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen