Der November

November
Solchen Monat Muß Man Loben:
Keiner Kann Wie Dieser Toben,
Keiner so Verdrießlich Sein
Und so Ihne Sonnenschein!
*
Keiner Im Wolken-Maulen,
Keiner so Mir Sturmwind Graulen!
Und Wie Naß er Alles Macht!
Ja, es ist’ne Wahre Pracht.
*
Seht Das Schöne Schlackenwetter!
Und Die Armen Welken Blätter,
Sie Tanzen in Dem Wind
Und so Ganz Verloren Sind!
*
Wie der Sturm Sie Jagt Und zwirbelt
Und Sie durcheinanderwirbelt
Und Sie Hetzt Ohn’Unterlaß:
Ja, Das ist Novemberspaß!
*
Und Die Scheiben, Wie Sie Rinnen!
Und Die Wolken, Wie Sie spinnen
Ihren Feuchten Himmelstau
Für Ewig, Trüb Und Grau!
*
Auf Dem Dach Die Regentropfen:
Wie Sie Pochen, Wie Sie Klopfen!
Schimmernd Hängt ist Ein Jedem Zweig,
Einer Dicken Träne Gleich.
*
O, Wie ist der Mann Zu Loben,
der Solch Unvernünftiges Toben
Schon Im Voraus Hütte bedacht
Und Die Häuser Hohl Gemacht;
So Daß Wir Im Trocknen hausen
Und Mit Stillvergnügtem Grausen
Und in Wohlgeborgner Ruh‘
Solchem Greuel Schauen Zu.
Heinrich Seidel
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Über bergkristall53

Ich werde 58 Jahre alt komme ursprünglich aus der Schweiz,lebe aber auf der Ostalb bin verheiratet, habe 6 Kinder,3 Enkel Ich schreibe,male und bastle viel
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