Halloweengeschichte

Wissen sie was am 31. Oktober geschieht?

Wenn es an diesem Abend dunkelt,

 leuchten überall mystische Kürbisfratzen auf

und merkwürdige geisterhafte Gestalten,

huschen durch Ecken und Straßen.

*

Der Vorläufer von Halloween,

wurde in Irland schon vor 5000 Jahren gefeiert

und zählt zu den ältesten Festtagen der Menschen.

Im keltischen Kalender symbolisiert dieser Tag den

„Jahreswechsel“

Es gab nur die Jahreszeiten Sommer und Winter

im keltischen Kalender und zu  „Samhain „

endete das alte Jahr und das Neue begann.

Samhain kam viel mehr Bedeutung zu als dem

Sommeranfang „Beltang“ das nächst wichtigste Fest.

Zum Zeitpunkt Samhain sollte alles abgeschlossen sein,

was es an Aktivitäten in der Landwirtschaft gegeben hat.

Und es war auch der Abend

an dem die häusliche Gemeinschaft der Bauernfamilie

wieder komplett zusammensitzen konnte.

Die Druiden verabschiedeten sich auch in der Nacht

vom 31. Oktober zum 1. November vom Sommer.

Die Jahreszeit der „Sonnengöttin „

war vorüber, und mit großen Feuern bedankten

sich die Menschen bei ihr, für die Ernte,

die sie in der warmen Jahreszeit eingebracht hatten.

Der Sonnengöttin wurde nun, zum Beginn

der dunklen Winterzeit von dem keltischen

Gott der Toten, Samhain abgelöst.

Sie gedachten an diesem Tag

auch den Seelen der Verstorbenen.

Die Kelten glaubten daran,

daß die Seelen der Verstorbenen,

in der Nacht vom 31. Okt. zum 1. Nov.,

als Geister auf die Erde zurückkommen,

um in ihre Häuser zurückzukehren.

Aber was war mit den Geistern

und heimatlosen Seelen,

die trotz der großen Feuer,

die überall im Land entfacht wurden,

den Weg nicht fanden und überall

im Land umherirrten?

Von ihnen war nichts gutes zu erwarten,

sie spukten durch die dunkle Nacht,

und erschreckten friedliche Menschen

und trieben ihr Unwesen.

In dieser Nacht ist die Trennwand

zwischen der Welt der Toten und den Lebenden

am dünnsten, und der Kontakt zu den Toten

am besten herzustellen.

Auf Grund des Jahreswechsels,wird meditiert

und Voraussagungen für das nächste Jahr gemacht.

Den Göttern werden Opfer dargebracht,

um sie besonders gnädig zu stimmen.

Mittlerweile ist

„Allerheiligen“ ein christlicher Brauch geworden.

Bis dahin war es aber ein harter Kampf gewesen.

Die Menschen waren relativ leicht

davon zu überzeugen,

die damals neue Religion,

das Christentum anzunehmen,

allerdings haben sie oft an ihren alten

Heidnischen Bräuchen

und Traditionen festgehalten.

Um die Gläubigen vor Sünden zu bewahren ,

wurden die alten Bräuche einfach Christianisiert.

*

Im Jahre 837  verfügte Papst IV,

daß an Samhain ebenfalls Tote geehrt werden sollten.

So setzte man den 1. November  „Allerheiligen“

an und einen Tag darauf  „Allerseelen.“

Das hatte zur Konsequenz,

daß sich die einfachen Menschen

nicht umstellen mußten

und die Kirche der Christen sagen konnte,

man habe erfolgreich

die heidnischen Bräuche bekämpft.

Im sechszehnten Jahrhundert entstand

der eigentliche Name „Halloween“

Die Prodestantische Kirche führte den Namen

All Hallowed Evening ein.

Durch diese spezielle Bezeichnung war der Brauch

Halloween endgültig christianisiert.

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Über bergkristall53

Ich werde 58 Jahre alt komme ursprünglich aus der Schweiz,lebe aber auf der Ostalb bin verheiratet, habe 6 Kinder,3 Enkel Ich schreibe,male und bastle viel
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