Zum Muttertag

 
Ich wollt in Liedern oft
dich preisen,
du wunderstille Güte,
wie du ein halb
verwildertes Gemüte
dir liebend hegst und
heilst auf tausend
süße Weisen,
des Mannes Unruh und
verwormem Leben
durch Tränen lächelnd
bis zum Tod ergeben.
Doch wie den Blick
ich dichtend wende,
so schön in stillem
Harme
sitzt du vor mir,
das Kindlein auf dem Arme,
im blauen Auge Treu und
Frieden ohne Ende,
und alles laß ich,
wenn ich dich so schaue
ach, wen Gott lieb hat,
gab er solche Fraue!
Joseph Freiherr von Eichendorff
 
Advertisements

Über bergkristall53

Ich werde 58 Jahre alt komme ursprünglich aus der Schweiz,lebe aber auf der Ostalb bin verheiratet, habe 6 Kinder,3 Enkel Ich schreibe,male und bastle viel
Dieser Beitrag wurde unter Gedanken - Poesie, Gedichte, Muttertag abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s