Die Wälder und Felder grünen

 
 
Die Wälder und Felder grünen,
Es trillert die Lerch in der Luft.
Der Frühling ist erschienen,
Mit Lichtern und Farben und Duft.
Der Lerchengesang erweicht mir
Das winterliche, starre Gemüt.
Und aus dem Herzen steigt mir
Ein trauriges Klagelied.
Die Lerche trillert gar feine;
„Was singst du so trüb und bang?“
Das ist ein Liedchen, o Kleine,
Das sing ich schon jahrelang!
Das sing ich im grünen Haine,
Das Herz von Gram beschwert;
Schon deine Großmutter, o Kleine,
Hat dieses Liedchen gehört!
Heinrich Heine
 
Advertisements

Über bergkristall53

Ich werde 58 Jahre alt komme ursprünglich aus der Schweiz,lebe aber auf der Ostalb bin verheiratet, habe 6 Kinder,3 Enkel Ich schreibe,male und bastle viel
Dieser Beitrag wurde unter Frühling, Gedanken - Poesie, Gedichte abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s