Im vorübergehen

 
Wie wenig nütze ich bin, ich hebe den Finger
und hinterlasse nicht den kleinsten Strich in der Luft.
Die Zeit verwischt mein Gesicht,
sie hat schon begonnen.
Hinter meinen Schritten im Staub,
wäscht Regen die Straße blank,
wie eine Hausfrau.
Ich war hier.
Ich gehe vorüber ohne Spur.
Die Ulmen am Wegrand winken mir zu,
wie ich komme,
den kleinen Ton meiner Stimme,
mein Lachen und meine Tränen
und auch der Gruß der Bäume
im Abend auf einem Stückchen Papier,
grün, blau goldener Gruß
und vergessen mich, eh ich vorbei bin.
Ich gehe vorüber.
Und im Vorbeigehen, ganz absichtslos,
 zünde ich die ein oder andere Laterne an.
In den Herzen die am Wegrand stehen.
mary rosina
 
Advertisements

Über bergkristall53

Ich werde 58 Jahre alt komme ursprünglich aus der Schweiz,lebe aber auf der Ostalb bin verheiratet, habe 6 Kinder,3 Enkel Ich schreibe,male und bastle viel
Dieser Beitrag wurde unter Gedanken - Poesie, Gedichte abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s