Frühling

 
 
In das Dunkel dieser alten, kalten
Tage fällt das erste Sonnenlicht.
Und mein dummes Herz blüht auf,
als wüßte es nicht,
auch der schönste Frühling kann nicht halten,
was der werdende April verspricht.
 
Da, die Amseln üben schon im Chor,
aus der Nacht erwacht die Welt zum Leben.
Pans vergessenen Flötenton im Ohr,
Veilchen tun, als hätt`es nie zuvor
laue Luft und blauen Duft gegeben.
 
Die Kastanien zünden feierlich
ihre weißen Kerzen an. Der Flieder
bringt die todgesagten Jahre wieder.
Und es ist, als reimten alle Lieder
sich wie damals auf „ich liebe dich!“
 
Sag`mir nicht, das sei nur Schall und Rauch!
Denn wer glaubt, der forscht nicht nach Beweisen.
Willig füg ich mich dem alten Brauch.
Ist der Zug der Zeit auch am Entgleisen.
Und wie einst, in diesem Frühjahr auch.
Geht mein wintermüdes Herz auf Reisen.
verfasser unbekannt
 
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Über bergkristall53

Ich werde 58 Jahre alt komme ursprünglich aus der Schweiz,lebe aber auf der Ostalb bin verheiratet, habe 6 Kinder,3 Enkel Ich schreibe,male und bastle viel
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