Ruhe am See

 
Einsam oben auf dem Hügel
an des Felsens Überhang,
an des Meeres blauem Spiegel
ruh ich Stunden, Tage lang.
 
Über mir das Laub der Bäume,
um mich heller Frühlingsschein,
wie ins Feenland der Träume
schaue ich in den See hinein.
 
Was am Ufer steht und wehet
und den ganzen Himmelsplan,
was nur dort vorübergehet,
zeigt der treue Spiegel an.
 
Herz, mein Herz, was soll dein schlagen?
Bist du wieder gar so wild,
daß du nicht vermagst zu tragen
wie der See des Himmels Bild?
 
Herz, mein Herz, was willst du bangen,
Herz, mein Herz, in deinem Weh?
Sturm und Winter sind gegangen,
hell und ruhig steht der See!
Julius Mosen  
 
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Über bergkristall53

Ich werde 58 Jahre alt komme ursprünglich aus der Schweiz,lebe aber auf der Ostalb bin verheiratet, habe 6 Kinder,3 Enkel Ich schreibe,male und bastle viel
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