Mitte des Winters

 
Das Jahr geht zornig aus.
 Kleine Tage sind verstreut wie Hütten im Winter.
 Nächte ohne Leuchten, ohne Stunden,
grauer Morgen ungewisser Bilder.
Sommerzeit, herbstzeit, alles geht vorüber,
brauner Tod hat jede Frucht ergriffen.
Und andere kalte Sterne sind im Dunkel,
die wir zuvor nicht sahen vom Dach der Schiffe.
Weglos ist jedes Leben.Verworren ein jeder Pfad.
Keiner weiß das Ende, wer da suchet, daß er einen fände,
der sieht ihn stumm und schüttelnd leere Hände.
Georg Heym (1887-1912)  
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Über bergkristall53

Ich werde 58 Jahre alt komme ursprünglich aus der Schweiz,lebe aber auf der Ostalb bin verheiratet, habe 6 Kinder,3 Enkel Ich schreibe,male und bastle viel
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