hl.drei könige

 

 

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Über dir geht leuchtend der Herr auf,

seine Herrlichkeit erscheint über dir.

Völker wandern zu deinem Licht

und Könige zu deinem strahlenden Glanz.

l.Lesung, Jesaja 60,2-3

*

Der erste König sagt:

" Ich bringe die Kreide,

mit der wir unsere

Ankunft bei den Menschen

durch das Jahr

in Erinnerung halten wollen.

Mit dieser Kreide

schreiben wir den Segensspruch

an die Türen."

*

Der zweite König sagt:

"Ich bringe den Stern,

der uns dorthin führt,

wo wir gebraucht werden."

*

Der dritte König sagt:

"Ich bringe den Weihrauch.

Er ist sichtbares Zeichen,

daß alles zu Gott gelangt,

was wir geben

und um was wir bitten."

*

Der vierte König sagt:

"Ich habe keine besondere Gabe.

Als Sternsinger

möchte ich für alle Kinder eintreten,

denen Unrecht geschieht."

*

Geht nun hinaus

und helft ds Licht verbreiten,

das mit Jesus in die Welt

gekommen ist.

Hermann Multhaupt

*

.Heiliger Abend

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Das Segensgebet

*

Guter Gott,

Du sprichst durch Menschen,

Dinge und Zeichen zu uns.

Gib uns ein Gespür für Deine Sprache

in den Dingen, die uns umgeben,

und noch viel mehr für das,

was Du uns durch Menschen sagst.

*

Wir bitten Dich um Deinen Segen

für die Sternsinger und Sternsingerinnen,

die unsere Häuser und Wohnungen besuchen.

Segne ihr Reden und Tun,

damit sie selbst Segen bringen

durch die frohe Botschaft,

die sie verkünden.

*

Segne ihre Begegnungen mit den Menschen,

damit sie Wärme bringen

in die Angst und Traurigkeit,

in Einsamkeit und Verlassenheit.

*

Segne ihre Fröhlichkeit

und schenke ihnen Kraft,

das Leben anderer Menschen

hell und froh zu machen.

*

Alle, denen ihr begegnet,

segne und  beschütze der gute Gott:

der Vater, der Sohn und der heilige Geist.

E. Meixner

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Seht den Stern, den wir euch bringen
.
Seht den Stern, den wir euch bringen,
seht den Glanz der hl. Nacht!
Hört die Botschaft, die wir singen,
weil sie frei und fröhlich macht.
Als am hohen Himmelsbogen
dieser fremde Stern erschien,
kamen wir von fern gezogen,
suchten und erforschten ihn.
.
Unser Herz war voller Sehnen,
freundlich lockte uns das Licht.
Stürme, Räuber und Hyänen,
Durst und Hunger schreckten nicht.
Und die Sehnsucht wurde größer,
die der kleine Stern entfacht,
stärker als die Pracht der Schlößer,
als der Reichtum und die Macht.
.
Einen Königsohn verhieß er,
der ein Friedensreich beginnt.
In das Land Judäa wies er,
und wir suchten nach dem Kind.
Doch Herodes, den wir fragten,
der ein böser König war,
glaubte nicht, was wir ihm sagten,
sah nur Aufruhr und Gefahr.
.
Da erschien der Stern uns wieder,
dafür war Herodes blind.
Überm Stalle ging er nieder,
und wir knieten vor dem Kind.
Weihrauch, Gold und Myrrhe gaben
wir für seine Armut her.
Doch was wir empfangen haben,
das war unvergleichlich mehr.
.
Selig sind bei Gott die Armen,
und die sich um Frieden müh`n,
selig die, die sich erbarmen;
reine Herzen schauen ihn.
Die ihr eignes Kreuz annehmen,
auch vom Nächsten einen Teil,
und der Hoffnung sich nicht schämen:
Sie erfahren Gottes Heil.
.
Das hat still und ohne Worte
uns das Kind im Stall gelehrt.
Und wir ziehen von Ort zu Orte,
daß man überall es hört.
Dies ruft unser Namenszeichen
überm neuen Jahre aus:
Mögt ihr nicht Herodes gleichen!
Christus segne dieses Haus.
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Nur wer segnet, wird gesegnet,
und wer hingibt, der empfängt.
Wer dem Kind im Stall begegnet,
wird beschenkt, indem er schenkt.
Kinder ohne Heim und Essen,
Kinder, arm wie Christus war,
bitten, sie nicht zu vergessen.
Helft ihr auch in diesem Jahr?
.
Musik und Text von Peter Gerloff
.
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Die Sternsinger stellen sich vor

als Kaspar, Balthasar und Melchior.

Daß sie für die drei Erdteile standen,

wird auch noch heute so verstanden:

Afrika, Europa und Asien,

so ist auch ihr Aussehen

Kaspar der Schwarze,

Melchior der Weiße,

Balthasar der gelbe König.

Für das Jünglings-,Mannes- und Greisenalter stehen sie auch,

so ist es selbst heute noch bekannt und Brauch.

Daß diese Erdteile auch nicht gleich alt sind,

lernten wir schon in der Schule als Kind.

Weihrauch, Myrrhen und Gold, die kostbaren Gaben,

der damaligen Zeit, sie dem Kinde geschenkt haben.

20 C+M+B 08 schreiben die Sternsinger an die Tür,

mit geweihter Kreide und das steht für:

Christus segnet dieses Haus

Drei Kreuze stehen für die Dreifaltigkeit,

das war in früherer Zeit,

Schutz gegen Zauberei und Krankheiten,

mit dem Weihwasser sie die Felder weihten.

Die Sternsinger sammeln für Menschen in tiefer Not,

damit sie auch bekommen ihr tägliches Brot.

Schön, daß es noch Kinder gibt, in der heutigen Zeit,

die für dieses Brauchtum stehen bereit.

Sie tun mit dem gesammelten Geld,

viel Gutes auf der gesamten Welt.

Heidi Gotti

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Über bergkristall53

Ich werde 58 Jahre alt komme ursprünglich aus der Schweiz,lebe aber auf der Ostalb bin verheiratet, habe 6 Kinder,3 Enkel Ich schreibe,male und bastle viel
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