Die Macht der Worte

 
Die Macht der Worte

von Lina Kalina

Was machen Worte aus
einem Menschen?

Aus dem, der sie verwendet
und dem der sie gehört oder/und zu lesen bekommt?

In Worten stecken sehr oft Gefühle.
Gefühle, welche zu Gedanken wurden:

Gefühlte Gedanken.

Manchmal zu schnell oder im Affekt,
oder
bewußt ausgesprochen,
oder
als verbale Spielerei benutzt,
oder
als Mittel zum Zweck benutzt
oder
als Zeichen grösster Zuneigung
ausgesprochen/geschrieben.

Schöne Worte,
diese kann jeder benutzen,
doch nur, wer diese Worte auch
in die Taten umsetzt, der sprach aus einem
ehrlichen Herzensgefühl heraus.

Merken / spüren wir immer
wie Worte beim anderen ankommen?

Insbesondere im Internet?

Wie oft werden Worte
als Lüge ausgesprochen benutzt?

Worte…

bedeutend:

Liebe
Freundschaft
Sympathie
Antipathie

gefühlsbetont:

Liebe
Angst
Trauer
Wut
Hass
Lustiges
Lob
Kritik

und vieles mehr
verpacken wir in Buchstaben…

Verstecken wir uns nicht manchmal auch hinter Worten…?

Treffen wir den Klang der
zusammengesetzten Buchstaben…?

Denken wir drüber nach,
wie die Töne
der Worte beim anderen klingen…?

Sind diese vielen geschriebenen
Worte zuviel des Guten, um sich
über die "Macht" der Worte
Gedanken zu machen…?

Worte können
viel
Gutes und Schönes
bewirken,
aber auch viel
Verletzendes und Grausames..

.
.

Die Sonne sprach zu Gott

auf der Erde herrscht Not.

Die Liebe ist ausgestorben,

ich sehe nur noch ein Morden.

Wie kannst Du nur ruh`n,

Du solltest was dagegen tun!

*

Aber Gott gab schnell zur Antwort

es gibt auch manchen friedlichen Ort.

Dorthin lenke ich meine Blicke,

denn wenn ich eine Sintflut schicke,

dann wird vernichtet alles auf Erden,

und auch die Guten werden sterben.

*

Darauf sprach der Mond,

 der Nachts dort oben thront:

Selbst wenn es dunkel in der Nacht,

wird auf Erden, Krieg gemacht.

Viele Menschen können nicht schlafen,

bedroht ist ihr Leben durch schlimme Waffen.

Es müßte eine gerechte Strafe geben,

die erleichern würde der Armen Leben.

*

Und Gott der Herr sprach,

ich denke ja schon nach!

Ich selbst beginne zu vermissen

das menschliche Gewissen.

Wenn es mir gelingt, das zu erwecken,

wird der Mensch andere Werte entdecken.

Ein Mensch, dessen Gewissen nicht rein,

kann ja eigentlich nicht glücklich sein.

*

Die Sterne mischen sich nun ein:

Gewissen zu wecken wäre sicher fein.

Vielleicht herrschte dann Frieden,

die Menschen könnten wieder lieben,

könnten wieder tanzen und springen

und statt morden fröhlich singen!

*

Und so ziehen in weiter Ferne,

Sonne, Mond und Sterne

weiterhin unentwegt ihre Bahn

und sehen sich das Treiben der Menschen an.

Gott aber hofft auf der Menschen Gewissen

wird es aber weiterhin noch oft vermissen.

Wie lange wird er wohl noch zuseh`n,

war doch "seine" Erde mal so schön!

@ Heidi Gotti

alle Rechte vorbehalten


Advertisements

Über bergkristall53

Ich werde 58 Jahre alt komme ursprünglich aus der Schweiz,lebe aber auf der Ostalb bin verheiratet, habe 6 Kinder,3 Enkel Ich schreibe,male und bastle viel
Dieser Beitrag wurde unter Glauben veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s