Frühlingslaunen

 
 

 
Der Duft der Narzissen
ist herb im Grund und dennoch zart,
wenn er mit Erdengeruch gepaart,
vom lauen Mittagswind gefaßt,
durchs Fenster kommt als stillen Gast.
Ich habe drüber nachgedacht,
das ist`s, was ihn so köstlich macht;
daß er der Erstling jedes Jahr
im Garten meiner Mutter war.
 

 

Du launischer April.
Ob wir dich tadeln oder loben,
ein großer Herr tut meistens, das was er will.
Auch halten wir ja geduldig still,
und leiden, was wir leiden müßen.
Gieb uns zuweilen nur ein wenig Sonnenschein,
damit wir dessen uns erfreuen.
Dann magst du wiederum mit Schnee
und vielen Regengüßen.
Mit Sturm, Blitz und Hagel,
dir bei Tag und Nacht die Zeit vertreiben.
In unserer kleinen Wirtschaft hier,
soll dennoch gutes Wetter bleiben.
Johann Georg Jacobi (1740-1814)
 

Was kümmert`s dich, in deinen Wolken droben?

 

 
Launisch zeigt sich der April,
weiß so oft nicht, was er will.
Tanzt der Mücken Frühlingsschwarm,
gehst du schon mit kurzem Arm.
Plötzlich dann ein Hagelsturm,
es ächzt der hahn am Kirchenturm
und Flockenwirbel hüllt dich ein,
darauf folgt wieder Sonnenschein.
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Über bergkristall53

Ich werde 58 Jahre alt komme ursprünglich aus der Schweiz,lebe aber auf der Ostalb bin verheiratet, habe 6 Kinder,3 Enkel Ich schreibe,male und bastle viel
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