Frühling

Wie im wilden Wogen des Frühlings,

 wahrlich wunderliche Wilde willig werden,

wird mir nicht wirklich wahrhaftig.

Sie sabbern voller Sehnsucht süchtig nach Sinn,

saftig-soften Säuseleien,

im sanften sommerähnlichen Sausewind,

summend Verborgen sind noch die vielen vollmundigen,

 verlangenden veilchenblauen Verluste vielfältigen Verzehrens.

Klare Klänge kullern aus kugelig-kühlen Kellern,

küren den eigenen König mit kalt-krassem Klucksen

im knisternden Kreise.

Pausenlos plappern piepsige Platzhirsche auf ihren pompösen Plätzen,

plump plumpsend ohne plausiblen Pot und ohne Pardon.

Zerren zitzelig an unseren zarten Zellen,

ohne dem zierlichen Zögern ein zauderndes Zucken zu zollen.

Flattern, wie flüchtige Federfohlen flohleicht flott,

flink und froh durch frühlingsfühlende Fallwinde voller Freude.

Bald blubbert der Busen noch blass, bald blank auf blühenden Böden,

bürgerlicher Begrüßungsformeln blöde- bläkend, beschämt.

Losgelöst von lieb-legeren Verlogenheiten und Lappalien.

Liegengeblieben in einem langen, lustigen Leben, bei lauten Leuten.

Liebt die Liebe, das Leben und die Leute,

oder liebt das Leben die Liebe und die Leute.

Mensch, Frühling ist Heute!!!

Dora Nouvell

 
 
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Über bergkristall53

Ich werde 58 Jahre alt komme ursprünglich aus der Schweiz,lebe aber auf der Ostalb bin verheiratet, habe 6 Kinder,3 Enkel Ich schreibe,male und bastle viel
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