Im Winter 1840

 
 
Die Tage sind so dunkel,
Die Nächte lang und kalt;
Doch übet Sternenfunkel
Noch über uns Gewalt.
Und sehen wir es scheinen
Aus weiter, weiter Fern`,
So denken wir, die Seinen,
Der Zukunft unseres Herrn.
Es war einmal erschienen
In ferner sel`´ger Zeit,
Da waren, ihm zu dienen,
Die WEisen gelich bereit.
Der Lenz ist fortgezogen,
Der Sommer ist entflohn:
Doch fließen warme Wogen,
Doch klingt ein Liebeston.
Es rinnt aus Jesu Mund,
Ein Quell der Lust und Schmerzen.
Wie damals, noch zur Stund`,
Wir wollen nach dir blicken,
O Licht, das ewig brennt,
Wir wollen uns beschicken.
Max von Schenkendorf
 
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Über bergkristall53

Ich werde 58 Jahre alt komme ursprünglich aus der Schweiz,lebe aber auf der Ostalb bin verheiratet, habe 6 Kinder,3 Enkel Ich schreibe,male und bastle viel
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