Gedanken zum Jahresende

 
 
Gedanken zum Jahresende
 
ZU WENIG – ZU VIEL
 
Ich möchte diesem Phänomen entrücken,
weil dieses mich erdrückt.
 
Bin nicht der Welt entrückt,
doch ist es mein Bestreben,
viel Ruhe zu erleben.
 
Sie kann mir mehr noch geben,
als Freude, die mich drängt
und alles mir beengt,
was könnte sein –
noch frei!
 
Es ist nicht einerlei,
wo man sein Freud`mag finden.
 
So schweigt manch lieb`Verbinden,
das nicht mehr bringt Genuß
und mehr noch an Verdruß.
 
Es ist ein einst Geschehen,
wenn Mensch
von Mensch sich trennt.
 
Das Licht der Liebe brennt
auch weiter noch im Schweigen.
 
Die Freud`- die Liebe ruhen tief,
so tief auf Meeres Grund.
Bleibt mir die Seel`gesund,
ist Segen auch erhalten,
mag gut der Tag mir walten.
 
So laß ich alles sein,
was nicht mehr änderbar
und laße los, was Lieb`
was Freud und Last mir war.
Marianne Reepen
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Über bergkristall53

Ich werde 58 Jahre alt komme ursprünglich aus der Schweiz,lebe aber auf der Ostalb bin verheiratet, habe 6 Kinder,3 Enkel Ich schreibe,male und bastle viel
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