Wohin sich die Seele träumt

 
 
So kalt ist der Abendhauch,
klamm hüllt das Federbett den Bauch,
künstliches Licht erhellt den Raum,
und draußen glänzt der Lichterbaum.
*
Ich wünsche mir, doch wer fragt mich,
zum Christfest einen großen Fisch,
der mich durch alle Meere sacht,
dorthin trägt, wo die Sonne lacht.
*
Doch dieser Wunsch scheint sonderbar,
ist er der Wirklichkeit nicht nah.
Soll eines Vogels kräft`ge Schwingen,
in jenes Sonnenland mich bringen.
*
Zu dunkel sind mir ohne Frage,
die traurigen Dezembertage,
da Geistesblitze sich versagen,
und Kälte an der Seele nagen.
verfasser unbekannt
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Über bergkristall53

Ich werde 58 Jahre alt komme ursprünglich aus der Schweiz,lebe aber auf der Ostalb bin verheiratet, habe 6 Kinder,3 Enkel Ich schreibe,male und bastle viel
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