Komm, Trost der Welt

 
 
Komm, Trost der Welt, du stille Nacht!
Wie steigst du von den Bergen sacht,
Die Lüfte alle schlafen,
Ein Schiffer nur noch, wandermüd,
Singt übers Meer sein Abendlied
Zu Gottes Lob im Hafen.
*
Die Jahre wie die Wolken gehn
Und lassen mich hier einsam stehn,
Die Welt hat mich vergessen,
da tratst du wunderbar zu mir,
Wenn ich beim Waldesrauschen hier
Gedankenvoll gesessen.
*
O Trost der Welt, du stille Nacht!
Der Tag hat mich so müd gemacht.
Das weite Meer schon dunkelt,
Laß ausruhn mich von Lust und Not,
Bis daß das ewige Morgenrot
Den stillen Wald durchfunkelt.
Joseph von Eichendorff
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Über bergkristall53

Ich werde 58 Jahre alt komme ursprünglich aus der Schweiz,lebe aber auf der Ostalb bin verheiratet, habe 6 Kinder,3 Enkel Ich schreibe,male und bastle viel
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