Zwiegespräch mit dem Mond

 
 
 
Ich konnt`nicht schlafen in der Nacht,
er hat mich freundlich angelacht.
"He Vollmond", reif ich laut ihn an,
" sag doch mal deinem kleinen Mann,
er soll statt einer 1000 Watt
`ne Birne, die ein wenig matt
einschrauben, denn ich liege wach.
Du scheinst so hell ins Schlafgemach!"
*
Der gute Mond nickt und verschmitzt
er vollmondig vom Himmel blitzt:
"Wie wärs, du köntest statt zu wachen
zu mir dich auf die Socken machen?
Hier ist ein Beutel voller Sand,
der hilft dir schon ins Träumerland".
*
Ich hab`ihm lang ins Aug`geschaut,
bis eine Treppe er gebaut.
Auf dieser klettere ich geschwind-
leichtfüßig wie dereinst als Kind –
fühlt`glücklich mich, wie abgehoben,
landete beim Mond alsbald da droben.
Was ich geschaut dort, hab`gesehen?
Ich weiß es nicht-
es ist im Schlaf geschehen.
 
Quintessenz: Man muß den Dingen
ins Auge sehen!
Annemarie Harich-Golzwarden
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Über bergkristall53

Ich werde 58 Jahre alt komme ursprünglich aus der Schweiz,lebe aber auf der Ostalb bin verheiratet, habe 6 Kinder,3 Enkel Ich schreibe,male und bastle viel
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