Das Los des Menschen

 
Der Glut des Sommers folgte
des herbstes Kühle, dem
Schneefeld folgt des Lenzes
Blumenbeet.
Die Sonne hebt sich rosig
in der Frühe,
und rosig ist ihr Bildnis,
wenn sie geht.
 
Die Bäche drängen in das Meer.
Die Zeiten erneuern sich.
Mit jedem Tagesbeginn glänzt
neu das Sonnenlicht,
und unaufhörlich treibt ein neues
Wasser durch die Ströme hin.
 
Der Mensch lebt einmal,
nimmer kehrt er wieder.
Das Dasein ist ein Lufthauch,
der zerfließt.
Die Summe seines Lebens ist
ein armer, verfallener Hügel,
darauf Unkraut sprießt.
verfasser unbekannt

Über bergkristall53

Ich werde 58 Jahre alt komme ursprünglich aus der Schweiz,lebe aber auf der Ostalb bin verheiratet, habe 6 Kinder,3 Enkel Ich schreibe,male und bastle viel
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