Monatsarchiv: April 2006

Der Stern

  Hätt einer auch fast mehr Verstand Als wie die drei Weisen aus Morgenland Und ließe sich dünken, er wär wohl nie Dem Sternlein nachgereist wie sie Dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest Seine Lichtlein wonniglich scheinen läßt Fällt auch auf … Weiterlesen

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Ode an die Rose

  Rose, Wunder aller Blumen,die blühen, jedes Blatt ein Zeuge der Liebe im Frühling. Selbst die himmlischen Mächte erfreuen sich ihrer. Sie ist die junge Leidenschaft der Aphrodite, sie ist der Liebeling der Cythere, die Schläfe mit Blumenblättern umkränzt und … Weiterlesen

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Der Schmetterling

  Wie soll ich nicht tanzen, Es macht keine Mühen, Und reizende Farben Schimmern hier im Grünen.   Immer schöner glänzen Meine bunten Flügel. Immer süßer hauchen, Alle kleinen Blüten.   Ich nasche die Blüten, Ihr könnt sie nicht hüten. … Weiterlesen

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Wie ein Morgenlicht

  Ich wünsche dir nicht ein Leben ohne Entbehrung. Ein Leben ohne Schmerz, ein Leben ohne Störung.   Was solltest du tun mit einem solchen Leben? Ich wünsche dir aber, daß du bewahrt sein mögest an Leib und Seele. Daß … Weiterlesen

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Eitelkeit

  Ein Töpfchen stand im Dunkeln An stillverborgener Stelle. Ha, rief es, wie wollt ich funkeln, Käm ich nur mal ins Helle. Ihm geht es wie vielen Narren. Säß einer auch hinten im Winkel, So hat er doch seinen Sparren … Weiterlesen

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Zufriedenheit

  Zufriedenheit ist große Kunst, zufrieden scheinen großer Dunst, zufrieden werden großes Glück, zufrieden bleiben Meisterstück.   Zufrieden und frisch und fröhlich sein ist allemal das Beste. Die Menschen aber, groß und klein, sind wunderliche Gäste. Anstatt nur nach der … Weiterlesen

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Auf Flügeln …

  Auf Flügeln des Gesanges, Herzliebchen, trag ich dich fort. Fort nach den Fluren des Ganges, dort weiß ich den schönsten Ort. Dort liegt ein rotblühender Garten im stillen Mondenschein; Die Lotosblumen erwarten ihr trautes Schwesterlein. Die Veilchen kichern und … Weiterlesen

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Herz, mein Herz

  Herz, mein Herz, sei nicht beklommen und ertrage dein Geschick. Neuer Frühling gibt zurück, was der Winter dir genommen. Und wie viel ist dir geblieben, und wie schön ist doch die Welt! Und mein Herz, was dir gefällt, alles, … Weiterlesen

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Hermann Hesse

  Wie jede Blüte welkt und jede Jugend dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe.  BLüht jede Weisheit und auch Tugend zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern. Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe, bereit zum Abschied sein und … Weiterlesen

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Die Seele des Menschen

Des Menschen Seele gleicht dem Wasser. Vom Himmel kommt es, zum Himmel steigt es, und wieder nieder. Zur Erde muß es ewig wechelnd. Strömt von der hohen, steilen Felsenwand. Der reine Strahl, dann stäubt er lieblich, in Wolkenwellen zum glatten … Weiterlesen

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