Du

 
Du warst so fern und immer hinter Falten
verborgen,
wie ein Schatz im Tempelschrein.
Vor deinem Vorhang schwebten Sterngestalten und ließen nicht mein Herz zu dir hinein.
Da späte ich dein Bildnis durch die Spalten und nahm es wahr wie eine Wundermacht.
Nun konnten auch die Sterne mich nicht halten, und ich durchbrach die Wände ihrer Wacht.
Noch warst du scheu im unberührten Dunkel, und nahmst nur zögernd meine heiße Hand,
doch streckte sie im Nu dein Herz in Brand.
Und unsere Lippen flogen im Gefunkel, das sich an unsrer Glut im Raum entflacht,
wie Falter taumelnd um den Strauch der Nacht.
mary rosina 11.05

Über bergkristall53

Ich werde 58 Jahre alt komme ursprünglich aus der Schweiz,lebe aber auf der Ostalb bin verheiratet, habe 6 Kinder,3 Enkel Ich schreibe,male und bastle viel
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