Augen

 
Können Augen wohl verachten?
Die überall gepriesen,
Ihr meines Kindes Augen,
daraus etwas scheint.
Die Güte und die Sanftmut
der Nacht in sich scheint!
Ihr schönen Augen,
lasst auf mich den
Zauber fliessen!
 
Ihr Augen,
Geheimnisse besitzt,
wir sehr ihr jenes tiefen
Wundergrotten gleich.
Wo unterm Schlaf der dichten
Schatten unerreicht
ein nie geahntes Kleinod
hie und da aufblitzt!
 
Die Augen sind tief
und weit im Dunkeln.
Wie die gewaltige Nacht,
so strahlend anzuschauen!
Ihr Licht in die Gedanken,
voll Lieb und Vertrauen,
die wollüstig und keusch
auf ihrem Grunde funkeln.
charles baudelaire
mary rosina 09.05
 

Über bergkristall53

Ich werde 58 Jahre alt komme ursprünglich aus der Schweiz,lebe aber auf der Ostalb bin verheiratet, habe 6 Kinder,3 Enkel Ich schreibe,male und bastle viel
Dieser Beitrag wurde unter Gedanken - Poesie veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s