Zitat von Aristoteles

 

Das Schönste auf Erden

ist die Gerechtigkeit,

das Beste die Gesundheit,

das süßeste aber,

wenn man erreicht,

was man begehrt.

Aristoteles

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Zitat von Eugen Roth

Billiger Rat

Ein Mensch nimmt alles viel zu schwer.

Ein Unmensch naht mit weiser Lehr.

Und rät dem Menschen:

„Nimms doch leichter!“

Doch grad das Gegenteil erreicht er.

Der Mensch ist obendrein verstimmt,

wie leicht man seine Sorgen nimmt.

Eugen Roth

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Zitat von Hunmboidt

Ich könnte stundenlang mich Nachts

in den gestirnten Himmel vertiefen,

weil mir diese Unendlichkeit

fernher flammender Welten

wie ein Band zwischen diesem

und dem künftigen Dasein erscheint.

Wilhelm von Hunmboidt

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Zitate bekannter Autoren

Humor

*

Zerschlag beim Rechnen nicht das Pult,

Wenn dein Gewinn nicht sechsmal nullt.

Nur mit Humor und mit Geduld

Erwirbst du dir des Glückes Huld.

Theobald Röthig

Einem Humoristen

*

Was er gezeigt an eignen Geistesblitzen,

Kein Leser hat es je belacht.

Sein Hauptverdienst liegt in den guten Witzen.

Die – andre über ihn gemacht.

Oskar Blumenthal

Der Hypochonder

*

Hier ruht mein treuester Genoß im Land,

Herr Hypochonder zubenannt.

Er starb an frischer Bergesluft,

An Lerchenschlag und Rosenduft.

Martin Opitz

Das Leben als Eintrag des Lebens

Der Mensch mag sich noch so weit mit

seiner Erkenntnis ausrecken,

sich selber noch so Objektiv vorkommen.

Zuletzt trägt er doch nichts davon

als seine eigene Biographie.

Friedrich Nitzsche

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Der Martinstag

Der Martinstag

Zum Brauchtum von dem Martinstag.

Am 11. November ist Martinstag und wird vielerorts gefeiert

mit unterschiedlichem Brauchtum.

Eine Legende zum Heiligen Sankt Martin.

Martin von Toours (316-398)

in Ungarn geboren, war Offizier des römischen Kaisers.

Zur Legende; Es begegnete ihm in einer kalten Winternacht, ein Bettler, der nur noch Lumpen auf dem Leib trug und vor Kälte wimmerte. Als Martin ihn sah, nahm er sein Schwert und schnitt damit seinen eigenen Mantel mitten durch. Die eine Hälfte gab er dem Armen, die andere Hälfte legte er sich selbst wieder um.

In der folgenden Nacht soll dem Martin Jesus Christus im Schlaf erschienen sein. Er soll jenes Mantelstück getragen haben, das Martin dem Bettler am Abend gegeben hatte. Martin ließ sich bald darauf im Alter von 18 Jahren taufen.

Mit 40 Jahren quittierte er seinen Dienst im Heer,

wurde Missionar und wirkte seit 371 als Bischof von Tours.

Besonders auf dem Lande war früher der Martinstag von besonderer Wichtigkeit. An diesem Tage erhielten die Mägde und Knechte den Lohn, da jetzt die Ernte eingebracht und der Wein gekeltert war. Der Martinstag bedeutete somit den Abschluß des Wirtschaftsjahres.

Allerdings waren dann aber auch die Zinsen und Pacht fällig. Viele Bauern leisteten ihre Abgaben nicht finanziell, sondern in Form von Landwirtschaftlichen Produkten. Einer Kuh, einem Schwein oder einer Gans.

Weil die Gänse oft vorher geschlachtet wurden, um dem Gutsherren einen fetten Gänsebraten zu servieren, wurden diese Gänse nach dem Namen des Tages, also „Martinsgans“ genannt.

In vielen Gegenden bekommen die Kinder auch heute noch kleine Geschenke zum Martinstag. Der Heilige Sankt Martin kommt z.B. in Franken als Pelzmäntel zu den Kindern.

Auch spezielle Backwaren findet man zum Martinstag: Martinsbretzel usw.

Ein anderer Brauch am Vorabend mit der Laterne herumzuziehen und Laternenlieder zu singen, der ist weitverbreitet.

In einigen Gegenden führt diesen Laternenzug ein Reiter als Sankt Martin an, oft wird dann jedoch auch die Legende mit dem Bettler nachgespielt.

Das ist bei uns der Fall. Stolz tragen die Kindergartenkinder ihre selbstgebastelten Laternen. Zum Abschluß gibt es in der Turnhalle immer heißen Tee und Punsch sowie Lebkuchen.

Ich habe diese Feier immer sehr genoßen, die Laternen meiner Kinder stehen auf dem Fensterbrett und leuchten den ganzen Abend.

Ich wünsche euch allen heute Abend ebensoviel Freude

wie auch immer ihr die Feier begeht.

eure mary rosina

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St.Martin

Heute wie damals braucht es den Martin,

der hinschaut,

der Not wahrnimmt und seinen Mantel teilt:

den Mantel der Güte und Nähe,

den Mantel der Sorge und Anteilnahme,

den Mantel tatkräftiger Hilfe.

*

Einen wärmenden Martinsmantel

braucht heute so mancher,

der bittere Kälte spürt:

Kälte der Gültigkeit, der Lieblosigkeit,

Kälte der Mißverständnisse, des Streites,

Kälte der Trennung, Entfremdung, Ausgrenzung.

Kälte der Verachtung, der Wortlosigkeit und

Kälte der Einsamkeit.

*

Martin, Martin frommer Mann,

von dem man sehr viel lernen kann.

Er teilte seinen Mantel bald,

weil dem Bettler war so kalt.

*

Heute Abend mit bunten Laternen

die Kinder

das Licht in dunkle Gassen bringen,

dazu singen sie fröhlich die Martinslieder,

begleiten den Martin und sein Gefolge

auf den Kirchplatz.

*

Wünsche allen einen schönen Martinsabend,

öffnet eure Herzen und laßt das Licht hinein,

damit es euch wärmen kann.

eure mary rosina

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St. Martin

St. Martin mit viel Rittersleut

wohl übers Feld zum Jagen reit`t

und als sie kamen an einen Hag,

ein nackter Mann an der Straße lag.

Dem klapperten vor Frost die Zähne,

und an den Wimper fror ihm die Träne.

Er rang die Hände und bat mit Beben;

Sie möchten ihm ein Almosen geben.

Und all die Ritter zogen fürbaß,

dem nackten Armen gab keiner was;

sie wendeten von ihm das Angesicht,

die Jammergestalt zu schauen nicht.

Der Martin aber, sein Roß hielt an,

„Von mir, du Armer, sollst was han!“

Er nimmt sein Schwert und alsogleich

haut er seinen Mantel, gesticket reich

mit Gold und Silber, entzwei in Eil,

und gibt dem Nackten den einen Teil,

die andere Hälfte er selber behalt`t,

und reitet den anderen nach in den Wald.

Und wie Martinus erblicket die Rott,

überhäufen sie ihn mit Hohn und Spott.

„Da seht nur einmal den Narren an,

teilt sein Kleid mit dem Bettelmann;

Der halbe Mantel steht ihm gar schön,

er kann damit zum Bankette gehn,

damit ihn künftig mag jeder kennen,

so woll`n wir den halben Ritter ihn nennen.“

Sie lachten und witzelten noch gar viel,

Martinus war all ihres Spottes Ziel.-

Doch wie der Abend zu dämmern beginnt,

so wehet ein kalter, schneidiger Wind;

Die Ritter hüllten sich alle fein

in ihre großen Mäntel ein

und wollen reiten sogleich von hinnen,

doch konnten sie keinen Ausweg gewinnen,

nur immer tiefer kamen`s in den Wald,

und pfiff der Wind noch einmal so kalt;

sie jammerten sehr und vermeinten schier,

sie müßten vor Kälte heut sterben hier.

Martinus nur mit dem halben Kleid,

empfindet`s nicht, daß der Wind so schneid`t,

er lachet über ihr Schnappern und Bangen

und sitzt auf dem Roß mit glühenden Wangen.

Und jetzt ein roserifarbiges Licht

hervor aus der dunkelen Wildnis bricht,

und unter die Starrenden tritt heran

Herr Christ, mit dem halben Kleid angetan,

das jenem Armen Martinus gegeben,

und um ihn herum seine Engelein schweben.

Und Jesus sich zu Martinus wendet:

„Ja wahrlich, was ihr den Armen spendet,

das habet ihr mir selber gegeben,

und Früchte trägt`s euch im Tod und Leben,

jedwende Wohltat noch so klein,

wird euch erwärmen und Lohnend sein!“

Sie fielen all auf ihr Angesicht

und Jesus verschwand; doch des Glaubens Licht,

es leuchtete über dem heidnischen Haufen,

sie ließen sich alle zu Christen taufen.

 

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Komm mit zum Fackelzug

Komm mit zum Fackelzug

mit den bunten Lichtern

Laternen gibt`s genug

In Viereck, rund und Trichtern.

*

Er kam mit einem schönem Pferd

Teilte seinen Mantel mit dem Schwert.

Und nach dem Fackelzug

hat man noch nicht genug.

*

Wir seh`n nicht ganz geheuer

auf`s große Martinsfeuer.

Die Kapelle spielt die Lieder

die doch alle singen wieder.

*

Viele sang man schon als Kind

Immer noch trägt sie der Wind.

Hinterher von Tür zu Tür,

Denn sie kommen auch zu dir.

*

Die Kinder haben Spaß,

Bitten dich um irgendwas

Von einer kleinen Leckerei

Meist ist die Mama auch dabei.

*

Damals sowie heute ist es toll

Hat man erst die Türe voll

Und viel Süßes dann erhascht

Daheim wird dann recht froh

genascht.

Angie Adams

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Laternenkinder

Laternenkinder

*

Laßet heute Lieder klingen

die die Kinder für uns singen

geh`n damit von Tür zu Tür,

kommen dann zu dir und mir.

*

Die Laternen bunt und schön

halten sie in ihren Händen

singen Strophe laut und schön

möchten, daß wir etwas spenden.

*

Und so geht an diesem Tage

manches Süßes, manche Lage

in die mitgebrachten Taschen,

weil die Kinder gerne naschen.

*

Laternenlichter frohe Gesichter,

Ich erinnere mich noch auch jedes Jahr

wie es früher bei mir war.

*

Wenn auch die Zeit hat sich gewandelt

es gibt noch Dinge die werden gehandelt

genau wie damals, für Groß und Klein

ein Riesenspaß wird`s immer sein.

Angie Adams

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Ich geh mit meiner Laterne – Kindergartenlied

Ich geh´mit meiner Laterne

und meine Laterne mit mir.

Dort oben leuchten die Stern.

hier unten, da leuchten wir.

Mein Licht ist aus,

ich geh`nach Haus,

rabimmel, rabammel, rabumm.

Mein Licht ist aus,

ich geh` nach Haus,

rabimmel, rabammel, rabumm.

Ich geh`mit meiner Laterne

und meine Laterne mit mir.

Da oben leuchten die Sterne,

hier unten leuchten wir.

Ein Lichtmeer

zu Martins Ehr.

Rabimmel, rabammel, rabumm.

Mein Licht ist aus,

 ich geh nach Haus,

rabimmel, rabammel rabumm.

Ich geh` mit meiner Laterne

und meine Laterne mit mir.

Da oben leuchten die Sterne,

hier unten leuchten wir.

Der Martinsmann,

der zieht voran

rabimmel, rabammel, rabumm

Das Licht ist aus,

ich geh`nach Haus,

rabimmel, rabammel rabumm.

Ich geh mit meiner Laterne

und meine Laterne mit mir.

Da oben leuchten die Sterne,

hier unten leuchten wir.

Wie schön das klingt,

wenn jeder singt.

Rabimmel, rabammel, rabumm.

Mein Licht ist aus,

ich geh`nach Haus,

rabimmel, rabammel, rabumm.

Ich geh`mit meiner Laterne,

und meine Laterne mit mir.

Da oben leuchten die Sterne,

hier unten leuchten wir.

Ein Kuchenduft

liegt in der Luft

rabimmel, rabammel, rabumm.

Das Licht ist aus,

wir geh`nach Haus

rabimmel, rabammel, rabumm.

Ich geh`mit meiner Laterne

und meine Laterne mit mir.

Da oben leuchten die Sterne,

hier unten leuchten wir.

Beschenckt und heut,

ihr lieben Leut

rabimmel, rabammel, rabumm.

Mein Licht geht aus,

 ich geh`nach Haus

rabimmel, rabammel, rabumm.

Ich geh`mit meiner Laterne

und meine Laterne mit mir.

Da oben leuchten die Sterne,

hier unten leuchten wir.

Mein Licht ist aus,

ich geh`nach Haus

rabimmel, rabammel, rabumm.

Mein Licht ist aus,

ich geh`nach Haus,

rabimmel, rabammel, rabumm.

verfasser unbekannt

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